Begleitete Ferien


Begleitung nach Wunsch

Möchten Sie einmal nach Sri Lanka fliegen, trauen sich dies jedoch nicht zu?
Wir bieten begleitete Ferien für 2 und 3 Wochen an.

Am Zielort angekommen, können Sie die Tage selbständig planen und geniessen. Selbstverständlich werden wir Sie vor Ort gerne beraten und mit Ihnen Ausflüge planen und ggf. auch mit Ihnen zusammen unternehmen.

Details erfahren Sie unter Telefon 081 284 89 48 oder info@resortedelweiss.ch






Nächster Termin November 2012

Auf Wunsch auch andere Termine möglich



In Sri Lanka wächst ein Edelweiss



Bericht in der Verbandszeitschrift des Schweizerischen Blinden und Sehbehindertenverbandes November Ausgabe 2009-12-09

In Sri Lanka wächst ein Edelweiss

Naomi Jones

Monika Koch, Präsidentin der SBV-Sektion Chur, führt in Sri Lanka mit ihrem Mann ein kleines Hotel, wo sie begleitete Ferien anbietet. Infolge der Tsunami-Flutkatastrophe 2005 betreut das Paar ausserdem ein Patenschaftsprojekt für Waisenkinder.

Monika und Armin Koch gehört die Welt. Die beiden Psychiatriepfleger reisen viel. Europa, Asien, Australien. Irgendwann auf einer Reise sieht Monika die senkrechten Linien nicht mehr gerade. Sind die Mauern der kroatischen Häuser tatsächlich krumm gebaut?
Monika Kochs Sehen verschlechtert sich zunehmend. Heute sieht sie noch auf einem Auge knapp 15%. Das Ehepaar reist unverdrossen weiter. Sri Lanka, zu Beginn eine zufällige Destination, lässt die beiden nicht mehr los. Immer wieder gehen Monika und Armin Koch dahin. Monika merkt, dass sie dort besser sieht. Das Klima, das Licht, wie auch die Entspannung tun ihr gut und Armin auch. Kochs beschliessen, ein Stück Land zu kaufen und ein Haus zu bauen. Am Strand sollte es sein, mit Blick aufs Meer. Mit der Hilfe eines einheimischen Freundes, der Deutsch spricht, finden sie in Thalaramba im Süden der Insel ein kleines Grundstück, das ans Meer anstösst, unterhalb eines Tempels. Kokosnüsse, Papaya und Mangos wachsen im Garten: Eden. Der Erwerb des Grundstücks im fremden Land ist nicht einfach. Gross sind die kulturellen Hürden. Aber Jagath Premalal, der Freund, vermittelt. Er warnt das Paar vor Fallstricken und übersetzt die Sprache. Nach der Sitte des Landes wird der Kauf mit Kokosmilch begossen.


Wer die Schattenseiten des Lebens kennt

2004 können Kochs mit Bauen beginnen. Da bricht die Katastrophe über das Land herein: der Tsunami. Kochs haben Glück. Die Flutwelle verwüstet zwar den Garten, aber das Haus im Rohbau bleibt verschont. Betroffen von der Zerstörung und dem Leid auf der Insel will Armin helfen. Er fährt mit Jagath Premalal quer durch Sri Lanka und packt an.
Daraus ist das Patenschaftsprojekt entstanden, das Monika und Armin Koch heute noch betreuen. Sie sorgen dafür, dass die Waisenkinder der Region in Familien untergebracht werden können. In Europa suchen sie Paten für die Kinder und überwachen die Auszahlung an die Familien. Regelmässig besuchen sie die Waisenkinder und unterstützen diese nicht nur finanziell, sondern auch mit Rat und menschlicher Nähe.

Durch ihren Einsatz sind Monika und Armin Koch in Thalaramba sozial verankert und gern gesehen. So kann das Haus bereits ein Jahr nach Baubeginn eingeweiht werden, was nicht selbstverständlich ist. Seit der Katastrophe dürfen aber am Strand keine Privathäuser mehr gebaut werden. Hotels hingegen sind erlaubt. Wie schon öfters im Leben beschliessen Kochs, aus
der Not eine Tugend zu machen. Das Haus ist grosszügig und hat genügend Gästezimmer. Kochs machen aus dem geplanten Ferienhaus kurzerhand ein kleines Hotel; das Edelweiss.


Ferien mit Begleitung nach Mass

3 Angestellte arbeiten permanent im Hotel und sorgen für Garten, Küche und die Zimmer. Rund zweimal im Jahr bieten Monika und Armin Koch begleitete Ferien für sehbehinderte Personen aus der Schweiz an. Dann wird temporär mehr Personal zugezogen, zum Beispiel, wenn es Gäste gibt, die eine ganztägige Betreuung wünschen. Diese Betreuer sind zwar nicht ausgebildete Fachleute. Die Menschen in Sri Lanka sind aber von ihrer Art her äusserst aufmerksam und feinfühlig, so dass sich Monika Koch mit ihrer eigenen Sehbehinderung jeweils bestens aufgehoben fühlt. Das pflegerische Know-how garantieren Armin und Monika Koch durch ihren beruflichen Hintergrund selbst.
Weshalb der Name Edelweiss? Er wirkt exotisch in einer exotischen Welt. Kochs wollen ihre Herkunft nicht verleugnen. Sie sind und bleiben Europäer. Ihrem Gastland bringen sie Respekt entgegen, ohne sich dabei zu maskieren. Entsprechend wird ihnen Respekt von der Bevölkerung gezollt. An Festen, Hochzeiten und anderen Ritualen sind sie oft Ehrengäste. Das Edelweiss?
Es ist ein Symbol. Man muss auf einen Berg steigen und Glück haben, um es zu finden. Dann
aber hat man eine kleine Kostbarkeit gefunden.


Patenschaften:

Ein Patenkind benötigt Fr. 50.–
im Monat für Schulmaterial, Kleider, Essen und manchmal überhaupt ein Dach über dem Kopf. Paten dürfen mit ihren Patenkindern Kontakt aufnehmen oder sie besuchen. Monika Koch gibt regelmässig Auskunft darüber, wie es dem Kind geht und wie es sich entwickelt.
Hotel:
Sieben Doppelzimmer mit eigener Toilette und Dusche ab Fr. 38.– pro Nacht und Zimmer. Plus Mahlzeiten bei Vollpension Fr. 180.– pro Woche. Begleitung nach Aufwand,pro Woche maximal Fr. 300.– für eine Begleitung rund um die Uhr vor Ort inklusive eigener Tuc-Tuc-Rickscha mit Chauffeur. Zweimal im Jahr durch das Ehepaar
Koch begleitete Reise von der Schweiz nach
Sri Lanka.

Mehr Informationen zu den Patenschaften und begleiteten Reisen auf www.resortedelweiss.ch oder 0041 81 284 89 48









































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