Am südlichsten Zipfel Sri Lankas steht ein wunderschöner weißer Leuchtturm. Von hier aus Richtung Süden gibt es keine Landmasse mehr bis zu Antarktis – es folgen mehr als 8.000 Kilometer offene See.
Der 1899 von den Engländern erbaute Turm und hat den Tsunami in 2004 relativ unbeschadet überstanden. Mit seinen mehr als 50 Metern Höhe ist er der höchste Leuchtturm Sri Lankas.
Den besten Blick auf den Leuchtturm hat man von einem Restaurant, das auf einer Landzunge gegenüber des Turmes liegt.
Der kleine Ort Dondra hat eine sehr wechselvolle Geschichte hinter sich. Das heute eher unscheinbare Dorf hatte vor gut 2.000 Jahren einen solchen Ruf in der Welt, dass Ptolemäus es auf seiner damaligen Weltkarte verzeichnet hat.
Der Ruf begründete sich in einem Hindu-Tempel, der mit seinen Ausmaßen und seiner Ausschmückung viele andere Tempel in den Schatten stellte. Viele Reisende waren überwältigt von der Anlage, bis die Portugiesen den Tempel im 16. Jahrhundert überfielen, plünderten und niederbrannten.
|
 |
|